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Die (Segel) Saison ist vorbei, der Törn war super!


Das war ein Sommer! Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Selten hatte ich so viel Urlaub und konnte ihn auch nehmen. Lob an meinen Arbeitgeber an dieser Stelle (gnihihi). 

Skipper im Dienst

Im September durfte ich in der wunderbaren Region um Elba noch einen tollen Segeltörn skippern und hatte mit dabei eine der tollsten Crews die man sich vorstellen kann. Obwohl wir mit 9 Leuten auf dem doch immerhin 50-Fuß Schiff schon wirklich recht voll und beengt waren, waren alle völlig entspannt, flexibel, immer freundlich, aufmerksam und ich würde sagen: Jeder hatte Spaß diese Woche. 

Am Steg

Wir haben viel gesehen, erlebt und konnten an einem Tag zumindest auch wirklich etwas segeln. Sogar baden war problemlos möglich, wurde täglich praktiziert!

Tauchgang

Wir waren zwischen Elba, Capraia, Corsica und wieder zurück nach Elba unterwegs. An einigen wenigen Tagen lief nur der Motor, trotzdem war zwischendurch immer wieder mal Segeln möglich. Manchmal auch richtig. 

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Grundsätzlich war es aber ein ruhiger, entspannter Urlaubstörn. Wir haben schnell gelernt das Schiff zu beherrschen, auch wenn ich mir, meiner lieben Crew und dem Charterteam noch im Heimathafen mit dem Chuck Norris der verpfuschten Anlegemanöver erst mal zeigen durfte wie man es NICHT macht :-) Es sei mir vergeben, danach klappte alles. Auch David und Bernhard konnten zeigen was sie am Manöverkurs gelernt hatten und legten blitzsaubere Einparkmanöver hin. An Deck wie auch unter Deck klappte alles super, jeder wußte schnell was wann wie zu tun ist und wo er sich nützlich machen kann. Vielen Dank an alle, so macht ein gemeinsamer Urlaub Spaß. Mit Euch steche ich sofort gerne wieder in See.

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Ich habe meine Vorbehalte gegenüber alten Yachten mit mehr als 3-4 Jahren im Charterbetrieb. Und die habe ich weil ich schon genug gesehen habe an stümperhaft repariertem Scheiß der Dir den Urlaub versaut, Deine Gesundheit riskiert, Dir schlicht den Spaß nimmt.  

Wir hatten unsere Yacht – Nina Katarina, Bavaria 50 Cruiser, BJ 2008 – von Büchi Yachting in Portoferraio. NOCH NIE habe ich eine Yacht in einem solch sauberen und technisch einwandfreien Zustand übernehmen dürfen. Erst Recht nicht mit bereits 7 Jahren Charterbetrieb auf der Uhr. Ok, die Segel sind alte Lappen und ok, eine Flamme auf dem Gasherd ging nicht. Das war es aber auch schon. Die Segel waren alt, aber topfit. Alles (außer der 2. Flamme) hat funktioniert, alles wurde bei der Übergabe ordentlich und ausführlich erklärt. Jede durchgeführte Reparatur war fachmännisch und gründlich ausgeführt worden. Man sah im Detail dem Schiff sein Alter an, sah aber auch, dass trotzdem alles in Ordnung oder wieder professionell in Ordnung gebracht worden war. Bei Büchi chartere ich gerne wieder. 2016. Denn wenn eine solche Charterbasis auf ein solch tolles Revier trifft, sollte man das nutzen, oder?

Abendstimmung

 

Ich sag nur…


… press the bt.tn
:-)

Zwischen 2 Törns


Letztes Wochenende noch in Portoroz, diese Wochenende daheim, kommendes Wochenende wieder auf Elba. Innerhalb von 4 Wochen 2 mal auf einer Yacht. Fast schon wie früher :-)

Nach einem sehr lustigen und lehrreichen Hafenmanövertraining geht es nächste Woche aber wieder zum eigenen Segeltörn. Eine Woche mit Freunden auf einer Bavaria 50 durch die Meere ziehen. *Freu*

Es wird berichtet werden, wartet ab.

World Ducati Week 2014


Die World Ducati Week ist ein 2-jahrig stattfindender, von Ducati selbst organisierter, Event, um allen Ducatisti eine Plattform für ein globales Treffen zu bieten. Ducati hat eben viele Fans, das will gefeiert werden. Und genau das tut man dort auch.

Ducati München hat seinen Kunden 2014 eine organisierte und geführte Tour dorthin angeboten, zu dieser kleinen Reise gehört dieses Video. Leider habe ich für den Film nur mein Bildmaterial verwenden können, dies ist natürlich noch sehr einseitig. Aber vielleicht bekomme ich das von anderen Mitfahreren noch, dann kann ich mal noch mehr zeigen.

Denn es war wirklich lustig, wenn auch zeitweise anstrengend.

https://www.youtube.com/watch?v=xetD3B4lj8E

Schade um die Bäume meiner Jugend


Der geneigte Leser dieses Blogs weiß: Ich wohne seit bald 2 Jahren wieder in meinem alten Elternhaus. Viel habe ich hier am Gebäude bereits erneuert. Eigentlich fast alles. Innen. Nur von außen blieb alles beim alten. Weil ich wollte, dass wenigstens außen alles so bleibt wie es meine Mutter mir hinterließ, denn das war schön so. Und weil mir schlicht das Geld ausging dort noch überhaupt etwas zu tun :-) Und das betraf auch den Garten mit allem was dazugehörte.

Nun ist es aber soweit, es gibt notwendige Arbeiten.

3 Fichten sind eingegangen. Die erste schlagartig schon Anfang 2012, die beiden anderen im Laufe des letzten Jahres. Erste ließ ich letztes Jahr fällen, die beiden anderen jetzt. Schade, denn mit diesem Fichten bin ich aufgewachsen, sie wurden schon in den frühen 50er Jahren gepflanzt und waren mittlerweile höher als das Haus selbst. Jetzt ist dort ein Loch im Garten, ich sehe plötzlich Nachbarn… 

Traurig etwas in so kurzer Zeit verschwinden zu sehen, was so lange brauchte um zu entstehen. Aber ihre Zeit war halt einfach gekommen. Zeit für etwas neues.

Das Video von meinem Flickr Account.

M24 - Fichtenmofa-in-Aktion

 

Tja, so schnell kann’s gehen. War schön mit Euch, erst mal lassen wir hier Gras drüber wachsen, dann sehen wir weiter.

Eine Motorradwoche mit Sardinienbesuch


Eine Woche Urlaub liegt hinter mir, zusammen mit ein paar tausend Kilometern auf dem Motorrad. Meine Verspannungen lösen sich langsam, Zeit dem Blog ein paar Bilder und Eindrücke zukommen zu lassen.

Gestatten? Der Weidner im Urlaub.

Anreise:
München – Livorno am Stück. Die meisten hübschen Pässe noch geschlossen, trotzdem über Garmisch und die Brenner Landstrasse bis nach Bozen bevor es auf die Autobahn ging. Inklusive Dauerregen, Eiswarnung im Display und Schneetreiben zwischen Garmisch und Innsbruck… Entscheidung: Müssen wir auf dem Rückweg nicht mehr haben. Trocken und kalt ist ok, aber maß und kalt –> Dann lieber Autobahn.
Höhe Gardasee kurzer Abstecher über 150km Landstrassen, danach Autobahn bis Livorno. Das zieht sich. Glücklicherweise haben wir auf dem Rückweg eine Übernachtung am Gardasee vorgesehen um den Hintern zu entspannen.

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Die Fähre:
Die Corsica Ferries “Master Express II” brachte uns über Nacht nach Golfo Aranchi, Sardinien. Eine Nacht in einer kleinen Innenkabine ist wirklich zu empfehlen. ProTip: Laßt Euch an der Rezeption eine LEISE Kabine geben, möglichst weit im Bug. Die alten Kähne klappern wir ein alter Dieselgolf. Da kann keine Sau schlafen, außer Du betäubst Dich vorher mit was heftigem. Dann könnte ich am nächsten Tag aber auch nicht mehr Motorradfahren.

Motorradfahren auf SARDINIEN, Mai 2014

Die Insel:
Sardinien ist – war MIR nicht bewußt – ca. 6-7 mal Mallorca. ‘Mal kurz’ auf die andere Seite fahren ist ein verdammter Tagesritt. Nicht nur weil die Insel größer ist, sondern auch weil sogar auf den Hauptverkehrsadern kein Speed gemacht werden kann. Es gibt Schnellstrassen/Autobahnen auf der Insel, diese befinden sich aber großteils noch im Bau, sind nicht vollständig und nur vereinzelt anzutreffen. Der Rest ist Landstrasse, auf Kurvenreichhaltigkeit optimiert, nicht auf Durchsatz.
HIER hat der liebe Gott der Menschheit gezeigt wie er sich den Straßenbau vorstellt. Unglaublicher Asphalt mit Grip ohne Ende, sogenannter Sardenteppich, erwartet Eure Reifen. Hier schleift nach kurzer Eingewöhnung ziemlich alles. Bei mir der Seitenständer und die Fußrasten. Beim Kollegen die Spitzen der Koffer an der GS… Sagt doch alles, oder?

Schwindlig

Ich habe Strecken gefunden, dort kann-man-sich-schwindlig-fahren! Wirklich, für Sie getestet. Und wenn es dann mal 1000m am Stück gerade aus geht, erschrickt man richtig. Wer noch nicht dort war, sollte das einmal im Leben gemacht haben. Allerdings hat es nicht ohne Grund mit das beste Unfallkrankenhaus in ganz Italien auch auf dieser Insel. Fahrbereiches Können, gewisse Fitness für die anstrengende und lange Fahrerei, ein gut funktionierendes Motorrad und eine Auslandskrankenversicherung mit Transportversicherung für Fahrer und Moped sollten selbstverständlich sein. Ich war nur 3 Tage wirklich auf der Insel unterwegs, habe 3 Duzend Rettungswägen, aber nie Polizei gesehen. Macht Spaß dort flott zu fahren, scheinbar bewerben sich dort aber ständig auch Idioten um den Darwin Award. Das aus meiner Sicht gefährlichste war aber der seltene aber manchmal die Seite verwechselnde Gegenverkehr.

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Trotzdem ist es dort schlicht traumhaft. Alleine die recht einfach zu fahrenden Küstenstrassen abzureiten ist einfach traumhaft. Ein Stop am Strand Pflicht.

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Egal ob zu Fuß an den Strand, oder gleich mit dem Motorrad unterwegs. Pause am Strand, Spaziergang am/im Wasser. Großartiger Kontrast zur Dauerkonzentration auf der Maschine.

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An weniger schönen Tagen zeigten die Einwohner großes Verständnis für die Nöte der Motorradfahrer. (Oder lag es nur an der bella Machina?) In dieser Eisdiele durfte ich mich mit meiner Ducati unter den Sonnenschirm retten als der Höllenregen losbrach. Jan mit seiner GS stand auf der Straße :-)

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Aber zurück zu den schönen Tagen, wenn es auch nur wenige waren. Mai ist VORSAISON. Die meisten Restaurants außerhalb der größeren Städte haben noch geschlossen, es wirkt im Hinterland total tot.
Macht aber nix, wir mögen es ma leer und ruhig, Lärm machen wir uns selbst.

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Die Berge boten immer grandiose Aussichten.

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Die Rückreise:
Abschied von der Insel nehmen. Zurück auf die Fähre. Gleiches Spiel retour. Nur jetzt fällt auf, daß ein ADAC Schutzbrief für das Motorrad Sinn machen kann. Denn plötzlich stehen auf der Fähre Unfallmotorräder ohne Fahrer. Während die Fahrer noch im Krankenhaus liegen, wird die Maschine schon mal nach Hause transportiert. Habe gelernt daß es auf Sardinien einen Schrottplatz nur für Motorräder gibt…

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Von Livorno nach MUC wegen Dauerregen auf der ganzen Strecke wieder durchgefahren. Shit, so war das nicht geplant. 740km nonstop Autobahn. Danke.
Nächstes mal nutze ich den hier:
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Erst habe ich darüber gelacht, jetzt verstehe ich es. Trotzdem kann ich jedem nur empfehlen den Trip wirklich einmal durchgefahren zu sein. Ich war sicherlich nicht das letzte Mal auf Sardinien. Soviel was ich noch nicht gesehen habe dort.

Tschüss Sardinien!
Wir sehen uns wieder.

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