Vom Bilder finden, sehen und machen

Letztes

Ich sag nur…


… press the bt.tn
:-)

Zwischen 2 Törns


Letztes Wochenende noch in Portoroz, diese Wochenende daheim, kommendes Wochenende wieder auf Elba. Innerhalb von 4 Wochen 2 mal auf einer Yacht. Fast schon wie früher :-)

Nach einem sehr lustigen und lehrreichen Hafenmanövertraining geht es nächste Woche aber wieder zum eigenen Segeltörn. Eine Woche mit Freunden auf einer Bavaria 50 durch die Meere ziehen. *Freu*

Es wird berichtet werden, wartet ab.

World Ducati Week 2014


Die World Ducati Week ist ein 2-jahrig stattfindender, von Ducati selbst organisierter, Event, um allen Ducatisti eine Plattform für ein globales Treffen zu bieten. Ducati hat eben viele Fans, das will gefeiert werden. Und genau das tut man dort auch.

Ducati München hat seinen Kunden 2014 eine organisierte und geführte Tour dorthin angeboten, zu dieser kleinen Reise gehört dieses Video. Leider habe ich für den Film nur mein Bildmaterial verwenden können, dies ist natürlich noch sehr einseitig. Aber vielleicht bekomme ich das von anderen Mitfahreren noch, dann kann ich mal noch mehr zeigen.

Denn es war wirklich lustig, wenn auch zeitweise anstrengend.

https://www.youtube.com/watch?v=xetD3B4lj8E

Schade um die Bäume meiner Jugend


Der geneigte Leser dieses Blogs weiß: Ich wohne seit bald 2 Jahren wieder in meinem alten Elternhaus. Viel habe ich hier am Gebäude bereits erneuert. Eigentlich fast alles. Innen. Nur von außen blieb alles beim alten. Weil ich wollte, dass wenigstens außen alles so bleibt wie es meine Mutter mir hinterließ, denn das war schön so. Und weil mir schlicht das Geld ausging dort noch überhaupt etwas zu tun :-) Und das betraf auch den Garten mit allem was dazugehörte.

Nun ist es aber soweit, es gibt notwendige Arbeiten.

3 Fichten sind eingegangen. Die erste schlagartig schon Anfang 2012, die beiden anderen im Laufe des letzten Jahres. Erste ließ ich letztes Jahr fällen, die beiden anderen jetzt. Schade, denn mit diesem Fichten bin ich aufgewachsen, sie wurden schon in den frühen 50er Jahren gepflanzt und waren mittlerweile höher als das Haus selbst. Jetzt ist dort ein Loch im Garten, ich sehe plötzlich Nachbarn… 

Traurig etwas in so kurzer Zeit verschwinden zu sehen, was so lange brauchte um zu entstehen. Aber ihre Zeit war halt einfach gekommen. Zeit für etwas neues.

Das Video von meinem Flickr Account.

M24 - Fichtenmofa-in-Aktion

 

Tja, so schnell kann’s gehen. War schön mit Euch, erst mal lassen wir hier Gras drüber wachsen, dann sehen wir weiter.

Eine Motorradwoche mit Sardinienbesuch


Eine Woche Urlaub liegt hinter mir, zusammen mit ein paar tausend Kilometern auf dem Motorrad. Meine Verspannungen lösen sich langsam, Zeit dem Blog ein paar Bilder und Eindrücke zukommen zu lassen.

Gestatten? Der Weidner im Urlaub.

Anreise:
München – Livorno am Stück. Die meisten hübschen Pässe noch geschlossen, trotzdem über Garmisch und die Brenner Landstrasse bis nach Bozen bevor es auf die Autobahn ging. Inklusive Dauerregen, Eiswarnung im Display und Schneetreiben zwischen Garmisch und Innsbruck… Entscheidung: Müssen wir auf dem Rückweg nicht mehr haben. Trocken und kalt ist ok, aber maß und kalt –> Dann lieber Autobahn.
Höhe Gardasee kurzer Abstecher über 150km Landstrassen, danach Autobahn bis Livorno. Das zieht sich. Glücklicherweise haben wir auf dem Rückweg eine Übernachtung am Gardasee vorgesehen um den Hintern zu entspannen.

https://farm6.staticflickr.com/5271/14094455158_1f45830e17.jpg

Die Fähre:
Die Corsica Ferries “Master Express II” brachte uns über Nacht nach Golfo Aranchi, Sardinien. Eine Nacht in einer kleinen Innenkabine ist wirklich zu empfehlen. ProTip: Laßt Euch an der Rezeption eine LEISE Kabine geben, möglichst weit im Bug. Die alten Kähne klappern wir ein alter Dieselgolf. Da kann keine Sau schlafen, außer Du betäubst Dich vorher mit was heftigem. Dann könnte ich am nächsten Tag aber auch nicht mehr Motorradfahren.

Motorradfahren auf SARDINIEN, Mai 2014

Die Insel:
Sardinien ist – war MIR nicht bewußt – ca. 6-7 mal Mallorca. ‘Mal kurz’ auf die andere Seite fahren ist ein verdammter Tagesritt. Nicht nur weil die Insel größer ist, sondern auch weil sogar auf den Hauptverkehrsadern kein Speed gemacht werden kann. Es gibt Schnellstrassen/Autobahnen auf der Insel, diese befinden sich aber großteils noch im Bau, sind nicht vollständig und nur vereinzelt anzutreffen. Der Rest ist Landstrasse, auf Kurvenreichhaltigkeit optimiert, nicht auf Durchsatz.
HIER hat der liebe Gott der Menschheit gezeigt wie er sich den Straßenbau vorstellt. Unglaublicher Asphalt mit Grip ohne Ende, sogenannter Sardenteppich, erwartet Eure Reifen. Hier schleift nach kurzer Eingewöhnung ziemlich alles. Bei mir der Seitenständer und die Fußrasten. Beim Kollegen die Spitzen der Koffer an der GS… Sagt doch alles, oder?

Schwindlig

Ich habe Strecken gefunden, dort kann-man-sich-schwindlig-fahren! Wirklich, für Sie getestet. Und wenn es dann mal 1000m am Stück gerade aus geht, erschrickt man richtig. Wer noch nicht dort war, sollte das einmal im Leben gemacht haben. Allerdings hat es nicht ohne Grund mit das beste Unfallkrankenhaus in ganz Italien auch auf dieser Insel. Fahrbereiches Können, gewisse Fitness für die anstrengende und lange Fahrerei, ein gut funktionierendes Motorrad und eine Auslandskrankenversicherung mit Transportversicherung für Fahrer und Moped sollten selbstverständlich sein. Ich war nur 3 Tage wirklich auf der Insel unterwegs, habe 3 Duzend Rettungswägen, aber nie Polizei gesehen. Macht Spaß dort flott zu fahren, scheinbar bewerben sich dort aber ständig auch Idioten um den Darwin Award. Das aus meiner Sicht gefährlichste war aber der seltene aber manchmal die Seite verwechselnde Gegenverkehr.

https://farm4.staticflickr.com/3755/14094462388_953fc3d9e6.jpg

Trotzdem ist es dort schlicht traumhaft. Alleine die recht einfach zu fahrenden Küstenstrassen abzureiten ist einfach traumhaft. Ein Stop am Strand Pflicht.

https://farm4.staticflickr.com/3754/14094450679_d51ebbbf69.jpg

Egal ob zu Fuß an den Strand, oder gleich mit dem Motorrad unterwegs. Pause am Strand, Spaziergang am/im Wasser. Großartiger Kontrast zur Dauerkonzentration auf der Maschine.

https://farm6.staticflickr.com/5075/14094540427_6110f19757.jpg

An weniger schönen Tagen zeigten die Einwohner großes Verständnis für die Nöte der Motorradfahrer. (Oder lag es nur an der bella Machina?) In dieser Eisdiele durfte ich mich mit meiner Ducati unter den Sonnenschirm retten als der Höllenregen losbrach. Jan mit seiner GS stand auf der Straße :-)

https://farm4.staticflickr.com/3690/14094452429_6f7e2bd8d9.jpg

Aber zurück zu den schönen Tagen, wenn es auch nur wenige waren. Mai ist VORSAISON. Die meisten Restaurants außerhalb der größeren Städte haben noch geschlossen, es wirkt im Hinterland total tot.
Macht aber nix, wir mögen es ma leer und ruhig, Lärm machen wir uns selbst.

https://farm4.staticflickr.com/3687/14279070012_5de0a0bd3f.jpg

Die Berge boten immer grandiose Aussichten.

https://farm3.staticflickr.com/2937/14094443089_1a1a7bd002.jpg

Die Rückreise:
Abschied von der Insel nehmen. Zurück auf die Fähre. Gleiches Spiel retour. Nur jetzt fällt auf, daß ein ADAC Schutzbrief für das Motorrad Sinn machen kann. Denn plötzlich stehen auf der Fähre Unfallmotorräder ohne Fahrer. Während die Fahrer noch im Krankenhaus liegen, wird die Maschine schon mal nach Hause transportiert. Habe gelernt daß es auf Sardinien einen Schrottplatz nur für Motorräder gibt…

https://farm3.staticflickr.com/2940/14279073112_c55d38834e.jpg

Von Livorno nach MUC wegen Dauerregen auf der ganzen Strecke wieder durchgefahren. Shit, so war das nicht geplant. 740km nonstop Autobahn. Danke.
Nächstes mal nutze ich den hier:
https://farm4.staticflickr.com/3714/14094451419_aafa139cd5.jpg

Erst habe ich darüber gelacht, jetzt verstehe ich es. Trotzdem kann ich jedem nur empfehlen den Trip wirklich einmal durchgefahren zu sein. Ich war sicherlich nicht das letzte Mal auf Sardinien. Soviel was ich noch nicht gesehen habe dort.

Tschüss Sardinien!
Wir sehen uns wieder.

image

Loben muß man auch mal, hier das UE Boom


Ich lasse mich hier ja oft genug mit meinen Rants über alles mögliche aus. Schreckliche Airlineerfahrungen, hässliche Dinge des Alltages oder einfach nur ungute Begegnungen mit anderen Menschen. 

Trotzdem gibt es immer wieder auch mal etwas zu loben. Heute Logitech UE Boom. Seit ca. einem Jahr habe ich jetzt diese kleine Box auf meinen beruflichen und privaten Reisen mit dabei. 

UE Boom Ansicht oben

Mit 7cm Durchmesser und 18cm Länge eine noch kompakte Röhre für’s Gepäck. Robust genug um unter starkem Druck verpackt zu werden. Mit einem Gewicht von ca. 500gr. aber nicht unbedingt etwas für die Bergwanderung bei Gewichtssorgen.

Geladen wird mittels Micro-USB Kabel. Also für moderne Menschen quasi kein Problem und omnipräsent verfügbar. Der Akku macht dieses Ding erst so richtig wertvoll. Ihr könnt es glauben oder nicht. Aber auf unserem 10 Tage Urlaub hatte das Ding nicht einmal aufladen benötigt. Jeden Tag 1-2 Stunden im Dienst, brauchte es nur genau eine Akkuladung! Bei einer moderaten Lautstärke für draußen sind also sicherlich 8 Stunden Betrieb möglich. Das Laden des Akkus geht mit bis zu 2A Ladestrom schnell genug, ich hab’s nicht gemessen. Passiert einfach zu selten. 
Dazu gibt es noch einen Eingang für analoge Klinkenstecker (Auch etwas was in 10 Jahren niemand mehr kennen wird, wozu auch?) und eine abschraubbare Metallöse um das Ding irgendwo zu fixieren (Stativgewinde!)

UE Boom Ansicht unten

 

Verbunden wird das Ding mittels Bluetooth Verbindung. Oben Knopf drücken bis ein Lichtlein leuchtet und bei Mac, Win, iOS oder sonstwas nach dem Gerät suchen, klicken, fertig. iOS Geräte zeigen den Akkustand im Display an, sehr praktisch. Lautstärke kann mittels der großen Plus-Minus Tasten am Brüllwürfel selbst oder am iOS Gerät mittels globalem Volume geändert werden. Einfacher kann das alles hier nicht mehr gelöst werden.  

UE Boom Buttons

Seit einiger Zeit ist hierfür ein Firmware Update verfügbar um das einzige mir bekannte Problem dieses Gerätes zu lösen. Die Lautstärkeregelung ließ keine leise Nutzung zu. Entweder es war zu leise, oder es wurde im nächsten Schritt schon zu laut. Beispielsweise in einer Büroumgebung, in welcher man selbst etwas hören, aber niemanden stören will ist dies eine wichtige Funktion. Ebenso im Urlaub um den Bungalownachbarn, den Strandnachbarn oder eben auch den eigenen Partner nicht unnötig mit der eigenen Musik belästigen zu müssen. Denn mobile Musik sollte nicht bedeuten müssen, daß ich mich als lärmendes Arschloch betätigen muß. Ich kann, aber ich muß nicht. :-)

UE Boom Ansicht unten

Mittlerweile hat das Ding schon einiges an Koffern, Strand, mobilen Einsatz in Office und Freizeit erlebt. Sieht man. Aber trotzdem ist es robust genug, hält ein paar mehr Spritzer Wasser aus, kann mit Sand… verträgt einen rauen Umgangston und macht was man mit so etwas tun will.

Zum Klang:
Der eigentliche Zweck ist ja die Wiedergabe von Ton im mobilen Einsatz. Die Mobilität wurde schon besprochen, ich finde sie mehr als ausreichend. Was – für meine Verhältnisse – auch völlig ausreicht, ist die erreichbare Lautstärke. Dies gilt In- wie Outdoor. Natürlich kann die UE Boom keinen vollwertigen und voluminösen Mehrwege-Lautsprecher ersetzen. Für dieses Volumen werden aber erstaunliche Klänge erzeugt, gerade der Baßbereich ist beeindruckend. Dies reicht aus um im Freien einen vollwertigen Klang zu erzeugen der nach einem echten Außenlautsprecher klingt. Nur eben mono. 
Probiert den Klang mal aus wenn Euch das möglich ist. Bis zu seiner mittleren maximal Lautstärke wirkt mir auch alles linear wiedergegeben. Erst ab dann, und dort reden wir wirklich schon vom Brüllwürfel, kommt der Bass zu kurz, das Volumen fehlt ebenso wie größere, massivere Treiber. Trotzdem wird nicht verzerrt, der interne Soundprozessor levelt das alles korrekt und verfälscht die Quellsignale um ein Übersteuern auszuschließen.
Wem das nicht reicht, kann 2 Stück hiervon zur Stereoanlage machen und bekommt damit die doppelte Leistung.

Software:
Man braucht keine App, keine Software, um dieses Gerät nutzen zu können. Mit der iOS App lassen sich aber ein paar praktische Einstellungen vornehmen. Auch der Stereobetrieb läßt sich nur so einstellen. Für ein Firmwareupdate gibt es Win- oder Mac-Apps. Sehr löblich. Funktioniert auch alles.
Im Gegensatz zu AVM hat Logitech sehr wohl schon erkannt daß es nicht mehr nur Windows gibt. Tja nun, AVM lernt es auch noch. In der harten Schule. 

199€ kostet die Röhre lt. Liste. Gut angelegtes Geld wenn man gerne mal Musik mit nimmt. Im Oldtimer in der Mittelkonsole, oder im Fahrrad im Getränkehalter, am Rucksack auf der Wanderung, am Badesee, Abends auf dem Segelschiff an Deck. Gerade mit der korrigierten Firmware würde ich das Ding jederzeit wieder kaufen wollen wenn ich nicht schon eines hätte. Well done, UE.

 

 

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 125 Followern an