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Segeln generell – Info Sammlung


“Hochseesegeln ist wie unter der salzigen Dusche 1000 Mark Scheine zu zerreissen!”

Hier sind allgemeine Informationen zum Hochseesegeln zusammengefasst um jedem mal die Grundlage an Information mitgeben zu können. Sicherlich kann ich hier keinen umfassenden Einblick in den Sport geben, aber ein bischen informieren kann sich hier jeder.

Urlaub oder Sport?

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Hier ein typisches Bild, jeder stellt sich so einen Segeltörn vor. Ich auch!

Segeln kann man gut mit Skifahren vergleichen und diesen Vergleich will ich auch hier bemühen. Man kann das auf 2 Arten tun, als Urlaub oder als Sport.

Sport bedeutet früh aufstehen, Schweiß und Muskelkater, früh ins Bett und der ständige Versuch gut zu fahren, technisch besser zu werden, einfach eine gute Figur zu machen.

Als Urlaub sieht Skifahren ganz anders aus. Gemütlich auf die Piste, aber nur bei halbwegs brauchbaren Wetter. Gemütliche Pause auf der Hütte, Abends natürlich nochmal unter die Leute und etwas Spaß haben.

Beides ist Skifahren/Segeln, aber mir ist – für diesen geplanten Törn – die Urlaubsversion lieber! Es wird streckenweise schon etwas Sport werden (müssen), aber dazu komme ich weiter unten. Ich will aber einen Urlaub machen und kein Trainingslager absolvieren. Es sind also alle eingeladen mit mir Urlaub zu machen, Urlaub auf einem Segelboot halt.

Das bedeutet aber auch folgendes:
Das Revier soll Spaß machen, es wird Wert auf Urlaub gelegt. Warmes Wasser und lebhaftes Urlaubsrevier ist der Windgarantie vorzuziehen. Bedeutet im Gegenzug, ich ziehe die Flaute dem Sturm vor, aber eben auch Hyper-Hyper und Badewetter dem Frühjahr, Dauerregen und Blasen an den Händen. Ich denke das seht ihr auch so, oder? Wird noch genug zu segeln geben.

Wetter und Sicherheit, Spaß oder Risiko?

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Aber Segeln findet draußen statt und – wie beim Skifahren auch – kann uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung machen, ohne uns nach der Meinung zu fragen. Wenn es so kommt, werde ich den nächsten Hafen anlaufen, Schiff und Crew sichern. Dort wird dann erst wieder ausgelaufen, wenn das Wetter es uns auch sicher ermöglicht. Bei Sturm oder Starkwind werde ich nicht auslaufen, auch wenn wir dann einige Tage im gleichen Hafen liegen bleiben müssen. Mir ist dies auf 20 Törns einmal passiert und die Crew war nicht happy 4 Tage auf der kleinsten Insel des Mittelmeeres fest zu sitzen. Aber es war gut so. Wind und Wellen waren auch am 4. Tag noch stark genug für uns, zumindest konnten wir sicher segeln. Darauf lege ich mehr Wert als den Erlebnisdruck der Crew im Urlaub. Segeln ist einfach tötlich, werden hier die falschen Prioritäten gesetzt und das Können der Crew überschätzt.

Seekrankheit

Die größte Angst haben neue Crewmitglieder immer vor der Seekrankheit. Angst vor dem großen Kotzen hält wahrscheinlich alle Landratten vom Wassersport ab. 
Es kann Dich treffen. Muß es aber nicht und die Wahrscheinlichkeit ist eher gering. Dazu muß man auch ein paar Sachen wissen. 3 Dinge treiben die Seekrankheit, Angst, Gerüche und ein schlechter Kreislauf. Am Vorabend kräftig gesoffen zu haben ist immer noch der Hauptauslöser für einen miesen Segeltag… Angst entsteht meistens durch geringes Verständnis warum das Schiff dieses Wetter locker abkann und warum jetzt eigentlich überhaupt nichts passieren kann, solange ich nicht selbst aus dem Boot springe. Und wenn man jetzt noch das DEO wegläßt (kein Witz), ist man so gut wie auf der sicheren Seite. Zudem natürlich die alten Regeln: Auge an den Horizont, immer was zum Knabbern in der Nähe…

Das Thema ist alt und ich selbst bin davon auch nicht verschont. Mich trifft es immer leicht, es leidet mein Kreislauf. Auf meinen Törns gab es aber nur einmal einen Tag lang breitere Seekrankheit und das war dem Wetter geschuldet. Ab einigen Metern Wellenhöhe ist der Angst nicht mehr mit technischem und funktionalem Verständnis zu begegnen, sie gewinnt. Außerdem war das damals einfach ein Geeiere, da wäre jedem schlecht geworden. Wurde es ja auch.

Von Medikamenten und anderen Mitteln rate ich ab. Medikamente müssen entweder schon Wochen vor dem Törn genommen werden, oder schalten Euch einfach nur ab. Dann liegt ihr unten und schlaft. Toller Urlaub! Magneten, etc. schaden nicht solange ihr sie von meinen Festplatten weg haltet… Wer will soll nur. Ich halte von all dem nichts.

Ob Du krank wirst oder nicht, mußt Du selbst rausfinden. Das kann Dir keiner vorher sagen. Auch eine Erfahrung auf einem kleinen Segeltopf auf dem See oder eine Fahrt mit der Fähre sind keine sicheren Erfahrungen, weder positiv noch negativ. Probier es aus, dann kannst Du mitreden! :-)

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Segelurlaub. Gelebter Kommunismus. Nichts gehört Dir mehr alleine!

Ich sag’s ja ungern. Aber: “Segeln ist die teuerste Art um unbequem zu reisen!”

Ein Schiff besteht aus etwas Edelstahl, etwas mehr Aluminium, viel Plastik (GFK), Holz und viel Wasser drum rum. Kabel, “Seile”, Technik, nicht mitgerechnet. Nichts kann Lärm aufhalten oder Dir Privatsphäre vorgaukeln. Schiffe sind praktisch und robust, nicht gemütlich und geräumig, erst Recht nicht gut gegen Lärm isoliert. Die Kabine ist für 2 Leute vorgesehen und kann schon alleine als zu klein angesehen werden. Soviel ist sicher, Luxus sieht eigentlich anders aus. Auch wenn das Schiff weit über eine halbe Million Euro kostet, Edelholz das Auge erfreut und die Kabine aufwertet. (siehe Bild oben vom Salon einer sehr modernen Bavaria Cruiser 51) Die anderen auf dem Schiff kann man sich kaum “wegdenken”. Man muß damit klar kommen, diese eine Woche weder alleine sein zu können, noch seinen Sturschädel durchgesetzt zu bekommen, egal ob es um den Spüldienst, den Segelkurs oder die Essenzeit geht.

Eigentlich ist das nichts besonderes. Man macht Urlaub in der Gruppe. Mehr nicht. Aber man kann sich eben nicht wie in der Hotelanlage ausklinken. Es gibt ein einfaches Entscheidungsschema: 1-Wetter, 2-Skipper, 3-Gruppe. Und diese Reihenfolge kann nicht diskutiert werden. Es funktioniert schlicht nicht anders und war vor 100 Jahren im Buch “Die Seemanschaft” schon genauso beschrieben. Seinerzeit allerdings auf die Berufschifffahrt gemünzt, keiner hätte sich das freiwillig angetan. Die eigene Meinung ist hier nicht vorgesehen, weil es kaum Zeit gibt sie ohne Rücksicht auf 1-3 alleine auszuüben. Man ist kaum alleine, außer auf der Toilette und unter der Dusche.

Es ist ein toller Urlaub, aber obiges ist genau der Grund warum ich keine fremden Leute auf meine Törns mitnehme, ohne sie vorher kennengelernt zu haben. Ich erkläre den Leuten vorher, daß das für sie ein Problem werden könnte.
Allerdings muß man die Kirche auch im Dorf lassen, es handelt sich um eine Woche Urlaub im Mittelmeer. Nicht um eine Atlantiküberquerung von 4 Wochen ohne Landgang.

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Wie sieht so eine Segelwoche denn dann aus? Was passiert denn da? Was tun wir den ganzen Tag lang?

Was tut man den ganzen Tag lang? Segeln. Oder (Motor)Bootfahren. Da das eine wenig mit dem anderen zu tun hat, beschreibe ich beides. Über Nacht liegen wir in einer Marina (Sportboothafen) oder vor Anker in einer “sicheren” Bucht. Sicher ist vor Anker ein relativer Begriff. Möglicherweise haben wir die Nacht auch draußen verbracht, wenn wir eine Nacht durchfahren wollten um eine längere Strecke zurückzulegen.

In der Marina bekommen wir mehrere feine Sachen:
Strom, Frischwasser, geräumigere Duschen und Toiletten als auf dem Schiff, Möglichkeiten einzukaufen und auszugehen, Hyper-Hyper und alles was dazugehört. Jeder Hafen ist anders. Manche besser, manche schlechter. Ist spannend, jedesmal. Vorteil: Schiff liegt sicher, Crew und Skipper können schlafen. Nachteil: Kostet, ist laut, manche Marinas echte Drecklöcher.

In der Bucht dagegen:
Ruhe, einen Riesenpool um’s ganze Schiff herum, tolle Natur, vielleicht einen schönen Badetag und meistens auch nette Nachbarn. Vorteil: Idyll, meist Ruhig, Badespaß, nachts schaukelt es und die Crew schläft gut. Nachteil: Schiff liegt vor Anker und damit schläft der Skipper schlecht. Wetterwechsel können uns hier die Nachtruhe rauben.

Tagsüber (außer bei Starkwind oder Badetag) fahren wir raus. Nachdem wir nach dem Frühstück das Schiff aufgeräumt haben geht’s los. Wetterbericht, Kursplanung, Leinen los und ab. Die ersten Meter unter Motor, dann mit den Segeln. Das Wetter hat das Kommando. Und damit über die Entscheidung wohin die Reise geht ebenso, wie die Frage ob Motor oder Segel besser sind. Entscheidungen gegen das Wetter sollten vermieden werden, da dies normalerweise nicht mehr viel mit Urlaub zu tun hat (Absatz1) und entweder Sport oder gefährlich wird, auf jeden Fall bringt es nicht viel. Daher ist die genaue Route auch nicht wirklich genau planbar. 
Müssen wir aber auch nicht. Die Woche beginnt und endet im gleichen Hafen, dort übernehmen und übergeben das Schiff, dort stehen die Autos. Aber während der Woche fahren wir eine Runde über die unterschiedlichen Häfen und Buchten im erreichbaren Umkreis von ca. 140km Radius maximal.

Revier Pula

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagsüber wird also Strecke gemacht. Bei schlechtem/schwachen Wind wird unter Motor mittels Autopilot einfach das nächste brauchbare Ziel angesteuert. 2 Leute auf Deck sind notwendig um das Schiff zu steuern und unter Motor/Autopilot zu bewachen. Der Rest hat “frei” und kann schlafen, kochen, Navigieren lernen, lesen, sonstwas tun. Die 2 Leute achten auf andere Schiffe und auf sich gegenseitig.
Sobald gesegelt wird, braucht das Schiff ein Minimum von 4 Personen an Deck zur Bedienung (Ok, für eine eingespielte Crew reichen 3, vielleicht sogar 2 Personen aus). Der Rest hat “frei”, kann seine Zeit allerdings nicht mehr so bequem verbringen weil unter Segel das Schiff einfach aktiver ist und keine stabile, aufrechte Lage mehr hat. Segeln ist zu beginn so spannend, daß es alleine schon Beschäftigung genug ist. Jeder kann und darf das Schiff steuern, jeder kann und wird jede Tätikeit auf dem Schiff ausüben, jeder wird lernen einen Yacht zu bedienen. Damit kann man noch nicht segeln, aber man kann eine Yacht bedienen.
Je mehr Interesse am Segeln und dem Schiff selbst besteht, desto intensiver können wir uns damit beschäftigen. Idealerweise hat die Crew ein gleiches Niveau von Segelinteresse.

Sollten wir eine Nacht durchfahren, wird dies in der Regel unter Motor erfolgen. Warum? Es braucht nur 2 Leute “auf Wache”, das Schiff ist leichter zu bedienen, hat genug Strom(Motor) für Radar, Licht und Lampen, und kann mit Autopilot sicher und bequem Strecke machen. Segeln ist nachts sehr spannend und schwierig. Ohne den Wind und die ganze Segelfläche zu sehen ist segeln für eine ungeübte Crew fast unmöglich und unnötig gefährlich. Nachts ist die Sicht sehr schwierig, das Erkennen und Ausweichen von anderen Schiffen und Hindernissen generell wird zur echten Herausforderung. Segel beschränken die Sicht und erschweren die Navigation zusätzlich. Zudem fallen die Schläfer regelmäßig bei jedem Bugwechsel aus den Betten…

Abends geht es wieder in den Hafen oder in eine Bucht. An- und Ablegemanöver sind das spannendste und stellen die Crew und den Steuermann vor eine schier unlösbare Aufgabe: Das Schiff sicher in eine winzige Parklücke zu schubsen ohne Schäden an Crew und Schiff zu erzeugen, das Schiff sicher anzuleinen und bei all dem noch einen guten, professionell seemännischen Eindruck zu hinterlassen. Du wirst sehen, das schaffen nicht alle. Es ist schwierig und vielleicht passiert auch uns hier ein schwerer Schnitzer worüber andere Crews zuhause erzählen und lachen können… 
Die Boxen in den Marinas sind oft sehr eng, Anker werfen und einen solche Pott rückwärts in eine zu enge Lücke zu drücken erfordert ein gutes Zusammenspiel von allen Beteiligten und braucht alle an Deck.
Alle Beteiligten brauchen Geduld und Nerven. Gemeinsam und mit etwas Erfahrung des Skippers sollte es aber wie schon oft erfolgreich bewältigt werden. Aber ein wenig erinnert das immer an das erste mal Rückwärts einparken direkt vor der Lieblingseisdiele… Nach der Sicherung des Schiffes und Aufräumen von Deck und Salon richtet sich die Crew für den Abend und evtl. wird die Küche (Kombüse) angeheizt um sich ein schönes Essen zuzubereiten. Oder man geht weg und sucht sich ein Restaurant für den Abend. Oft finden sich tolle Restaurant, allerdings ist man selten auf deutsche Touristen eingestellt. Es geht also oft nur mit Händen, Füßen und Mut zu Missverständnissen. Aber auch das macht Segeln aus.

Ein solches Schiff verfügt übrigens über alle Annehmlichkeiten einer 3-5 Zimmer WG. Zwischen 2-4 Toiletten/Bad/Duschzimmer mit fließend warm/kalt Wasser, eine Küche mit Gasherd, Kühlschrank und vielen Fächern für Vorräte. Dazu 500-1000 Liter Frischwasser. Musik, Funk, Strom ist normalerweise auch in ausreichendem Maße vorhanden um seine Gadets zu laden und zu nutzen.

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Ausrüstung, oder: “Was brauchst Du?”

Ganz ohne Equipment geht’s hier auch nicht! Segeln (im Sommer im Mittelmeer) ist keine Materialschlacht, aber ein paar Basics muß man kaufen und ein paar wichtige Sachen von zuhause dabei haben.

Gepäck:
Koffer sind blöd. Weiche Taschen besser. Keine harten Koffer bitte, lieber Plastiktüten.
Weniger ist mehr, Segeln ist weder tagsüber noch nachts eine Modenschau. Robust und bequem ist meist besser als gutaussehend und empfindlich. Salzwasser macht viel kaputt was zuhause robust aussieht. Was nicht dabei ist, kann nicht kaputt gehen. Was kein Wasser verträgt sollte gleich daheim bleiben. Wenn es trotzdem mitkommt, wird der Verlust riskiert!

Kleidung:
Tagsüber wird es SEHR sonnig, auch wenn es bewölkt ist. Ich meine nicht nur heiß, ich meine vor allem sonnig. Das heißt man braucht Kleidung zum wechseln, sie kann vom Salzwasser oder schlicht vom Schweiß einen Wechsel vertragen. Sonnenschutz ist immer unterschätzt. Kleidung mit hohem Sonnenschutz ist praktisch. Außerdem kann es kalt werden. Pralle Sonne, aber Wind mit 60km/h bedeutet Kalt. Und Windschutz gibt’s draußen nur unter Deck, was sich wiederum mit der Seekrankheit oft nicht verträgt. Sobald unter etwas kräftigerem Wind gesegelt wird, kommt Salzwasser zwangsläufig in fliegender Form daher. Dies beginnt schon ab 3 Windstärken, ohne Wellen.
Kleidung, welche einmal salzig wurde, trocknet nicht mehr, bis sie mit klarem, salzfreien Wasser ausgewaschen wurde.

Ein Fleecepulli (oder 2) und eine Seewasserfeste Jacke sind also Basics die sein müssen. Dazu Hemden oder T-Shits in ausreichender Anzahl. Solange es wirklich warm ist, reichen kurze Hosen. Badehosen sind an Deck – außer zum Baden selbst – dämlich. Warum? Man reißt sich am rauen Schiff den Allerwertesten wund, stärkerer Stoff ist also nicht so schlecht. Sobald aber der Wind zunimmt, sind lange Hosen notwendig. Jeans funktionieren hier gut, versalzte Jeans müssen nur ausgewaschen werden, über Nacht trocknet fast alles wieder.  
Abends sind wir in einfachen Fischerstädtchen. Wieder nix mit Modenschau. Bitte bequeme, flache Schuhe parat haben. Eine 1400 Jahre alte Festungsstadt am Mittelmeer hat kein schönes Pflaster für Absätze und hochhakiges.

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Schuhe und Handschuhe:
Schuhe sollen an Deck griffig sein, Salzwasserfest sein und keine Steinchen in der Sohle mit an Bord bringen. Das ist der Grund warum es “Segelschuhe” gibt, bei den üblichen Lieferanten für 60-140€ zu haben.
Handschuhe sollen bei der Arbeit mit den Schoten (Seilen) die Hände schonen. Die Schoten sind hart wie Eisen durch das Salz im Gewebe, hier ist eure dünne Bürohaut nach einem Segeltag durch.
Die musst Du Dir kaufen, Handschuhe kosten 40-80€. Zur Not gehen Fahrradhandschuhe, nach dem Törn sind diese aber kaputt. Salz…

Sonnenschutz:
Hier gleich nochmal deutlich: Nix LSF15… 30, 40 oder noch mehr dürfen es schon sein, kein Witz. Die knallharte Sonne, das vom Wasser reflektierte Licht und die Tatsache daß es tagsüber an Deck kaum Schatten gibt wird Dir zeigen was ein echter Sonnenbrand ist, solltest Du hier nicht mit starkem Gerät gegenwirken! Auch wenn man durch den Wind tagsüber friert, Abends spürt man erst den Sonnenbrand. Der Urlaub ist dann womöglich schon gelaufen…
Hüte fliegen davon, aber Kappen mit Fangfaden halten auch bei Wind. Eine gute Sonnenbrille (Stufe 4) schützt die Augen, das braucht es auch. Glaubt nicht, einen Tag ohne Sonnenbrille auf dem Wasser auszuhalten, ohne es Abends zu einer schicken Bindehautentzündung gebracht zu haben! Wenn ihr hier empfindlich seid, nehmt Augentropen mit. Der Wind…

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Dieser Artikel wird im Laufe der kommenden Zeit noch um folgende Punkte erweitert werden:

 

- Das Revier, oder: “Wo geht’s hin?”

 

- Was kostet das? Wie setzen sich die Kosten zusammen? Was bekomme ich dafür?

 

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2 Antworten

  1. POMMI

    Hört sich interessant an, so stelle ich mir mal nen Urlaub zum ausgleich des Büro bzw. Beraterjobs vor. Wäre gern mit dabei und bin gespannt auf die weiteren Infos.

    VG
    Andreas

    8. Oktober 2010 um 21:40

    • Dann setze ich dich doch gleich mal auf die Liste der Interessenten :-) könnte klappen nächsten Spätsommer. Ich will dieses Jahr noch den Chartervertrag unterschreiben.

      8. Oktober 2010 um 23:04

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