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Unterwegs im Zillertal


Ein Tag Urlaub genommen. Wenn Termine platzen die ideale Grundlage für spontane Freiheit. Gestern war es wieder so weit. Rein ins Leder, rauf auf den Bock.

Unterwegs mit meiner Diva

Über schöne Nebenstrecken und diversen Seen entlang bis nach Achenkirch zum nicht gerade kalorienarmen Mittagessen.

Unterwegs mit meiner Diva

Unterwegs mit meiner Diva

Gleich hinter Achenkirch beginnt das Zillertal, vielen vom Skifahren her bekannt. Für Motorradfahrer allerdings nur wenig hübsch. Mit einer Ausnahme, dem Zillertaler Höhenweg. Dort angekommen hat man eine großartige Aussicht über das Tal und findet sich auf einer kleinen, mautpflichtigen, Forststrasse wieder. Nichts für Raser, trotzdem schön. Aber eben eher Motorradwandern als Motorradfahren. 

Brauchte ich gestern. Kopf frei kriegen eben. 

Unterwegs mit meiner Diva

Helmfunk für Motorradfahrer


Jeder Motorradfahrer trägt einen Helm. Das ist auch gut so. Nicht nur im Falle eines Sturzes bleibt dem Träger so einiges erspart. Er schützt auch vor Wind, Regen, Steinchen, der Biene im Auge und vielem weiteren Unbill. Trotzdem kenne ich einige Motorradfahrer die den Helm mehr nach modischen Kennzeichen oder dem Preis aussuchen, statt Passform, Qualität und Funktionalität in der Benutzung.
Zu diesen Leuten gehöre ich nicht. Meine Helme sind deswegen nicht hässlich, anderes ist mir aber wichtiger.
Motorradfahren ist zweifelsohne das teuerste und nutzloseste Hobby welches man haben kann. Und neben Gleitschirmfliegen, Fallschirmspringen, Tauchen und Freeclimbing wahrscheinlich auch das gefährlichste. Auch als Verkehrsmittel ist das Motorrad nur bedingt nutzvoll.
Trotzdem nutze ich es wahnsinnig gerne und genieße die wenige Zeit darauf und damit.

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Zu mir und meinem Anwendungsfall:
Ich fahre eigentlich nur Touren, im Stadtbereich bin ich nur selten und ausnahmsweise auf 2 Rädern unterwegs. Dort ist der Genuss nahe Null, das Risiko aber nahe an den 100%. Das ist für mich die falsche Mischung. Wäre ich täglich mit dem Motorrad oder Roller in der Stadt München unterwegs, würde dieser Artikel wahrscheinlich anderes enthalten, bitte beachtet dies beim Lesen. Your milage may vary!
Zudem fahre ich viel in Gruppen. Meistens als Tourguide. Oft nicht nur im Rahmen einer Gruppe, sondern mit 2 oder 3 Gruppen. Hierfür benötige ich die telefonische Erreichbarkeit auf dem Motorrad. Sollte etwas passieren, ein Schäfchen verloren gehen oder eine andere Gruppe seinen Zeitplan nicht einhalten können, so muß ich das wissen. Ich muß hierbei Anrufe annehmen und absetzten können. Während der Fahrt. Außerdem wäre es auch nett wenn man sich auch versteht. Auch auf der Autobahn bis 130km/h und das ist nun mal bei der gebotenen Geräuchkulisse nicht gerade einfach. Die Elektronik muß hier einiges an Wind- und Motorengeräuschen abfangen. Des weiteren brauche ich die Naviinformationen im Helm, ich kann nicht immer auf das Display kucken müssen. In den Bergen liebe ich kurvige Strecken, da brauche ich meine Augen einfach auf der Strecke. 

Ich habe 2 Helme. Einen Schuberth C3 und einen Arai Tour-X4 im Ducatilook. An beiden nutze ich Helmfunksysteme. Hierüber werde ich hier berichten.

Was können Helmfunksysteme?
Das variiert etwas, es gibt aber typische Funktionalitäten.
– Musik im Helm
– Ansagen des Navis im Helm
– Handy Freisprechen im Helm
– Kommunikation mit anderen Motorrädern über Funk
– Kommunikation mit dem Sozius über Funk

Was den Helmfunk so speziell macht sind die Besonderheiten des Einsatzgebietes. Diese sind:
– Einbau in oder an einen Motorradhelm
– Bedienbarkeit während der Fahrt mit kräftigen Motorradhandschuhen
– Wetterschutz
– Lärm und Wind in der direkten Umgebung der Mikrofone und Lautsprecher
– Strombedarf, Ladetechnik
– Technische Reichweite der eingesetzen Funktechnologie

Wir haben 2015, da sollte man eigentlich erwarten dürfen, daß alle nutzbaren Funktionen drahtlos verfügbar sind und der Akku so lange hält wie eine Apple Watch, allerdings bei dauerhafter, intensiver Nutzung :-) Und “ein ganzer Tag” kann recht lang werden. 2014 auf dem Weg nach Rimini saß ich an einem Tag 17 Stunden auf dem Bike (andere Geschichte) und brauchte das Gerät und seine Funktionen. 4-5 Stunden Akkus sind also nichts für mich.

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Helm Nr. 1, der Schuberth C3 und das SRC
Ein toller Helm. Ich habe auch einen Schuberth Kopf. Soll heißen die Innenschale passt auf meinen Schädel. Passt.
Außerdem mag ich die Klappfunktion des Helmes. Da ich auf Touren oft kurz mit Tourteilnehmern sprechen muß ist das schnelle Öffnen und Schließen des Helmes ein echter Vorteil. Außerdem passt so die Brille und die Zigarette eben mal schnell unter den Helm. Wäre nicht die erste Kippe die ich im Stau mal eben schnell rauche :-)
Gemeinsam mit einem Pinlock Visier eine gute Anschaffung auch wenn ich verglichen mit dem Vorgängermodell C2 eine Verschlechterung empfinde (Stichwort: minimalöffnung Visier)
Schubert bietet zu diesem C3 (und dem heutigen C3 Pro) Helm ein eigenes Helmfunksystem an. Das Schuberth SRC System ist optimiert auf die Montage auf diesen Helmtyp und läßt sich nur dort einsetzen (Bild oben, ausgebaut). Für Besitzer dieses Helmes also interessant, für den Rest irrelevant. Trotzdem gibt es hierüber einiges zu wissen.
Schuberth bietet mit dem SRC die unauffälligsten und tiefste Integration von Funk in einen Helm. Die ganze Elektronik wird im Heimkragen untergebracht und dort liegen auch die Tasten für die Bedienung. Wenn man nicht genau hinsieht, fällt die Funktion nicht auf. Der Einbau geht leicht. Kostenpunkt knapp 300€. Preis des Helmes ca. 550€. Der eigentliche Hersteller des Funksystems ist Cardo, auch unter dem eigenen Namen auf dem Markt aktiv. Die verwendete Funktechnik ist Bluetooth, es können 2 Verbindungen gleichzeitig zu Geräten aufgebaut werden, einem Handy und ein Navi. Musikwiedergabe funktioniert, die Verständigung zu anderen SRC Systemen ist gut, die Reichweite mager. Der Akku hält lange, läßt sich über USB aber auch während der Fahrpausen nachladen. Das Ladekabel hängt hinten am Helm heraus, kann aber (Ging bei mir nicht mehr, kein Platz im Helm) angeblich auch im Helm innen verstaut werden.
Neuere SRC für den Helmnachfolger C3 Pro nutzen eine immer im Helm verbaute Antenne um die Reichweite zu erhöhen und den Empfang von Funk und Radio zu verbessern.

Das Problem dieser Lösung:
Die Reichweite ist Mist. Außer Sichtweite ist auch außer Reichweite. Muß heute nicht mehr sein, die Technik könnte das leisten. Der Einbau des SRC Systems ist zwar einfach, verändert aber die Trageeigenschaften des Helmes (bei mir) massiv. Passte der Helm vorher sehr gut, war bequem, dicht und schloß anständig, dann hat sich das für mich nach dem Einbau des Systems deutlich zum negativen geändert. Der Kragen trägt dick auf, das Mikrofon vor dem Mund ist so groß, daß meine Lippen fast keinen Platz mehr haben sobald der Helm zu ist. Hängt von Euren Köpfen ab, klar. Bei mir war das aber keine gute Lösung mehr, der Helm verlor deutlich an Qualität hierdurch. Aus meiner Sicht bedeutet das, man muß den Helm mit eingebautem SRC probetragen. Vor dem Kauf. Viel Spaß hierbei einen Verkäufer zu finden der Euch das ermöglicht.
Des weiteren störte die mangelnde Kompartibilität mit den Systemen anderer Hersteller. SRC zu SRC funktionierte zuverlässig wenn auch mit geringer Reichweite, ich habe es aber nie geschafft eine stabile Verbindung zu anderen Systemen herzustellen was laut Herstellerangabe aber möglich sein sollte. Zumindest gewisse Systeme von Cardo sollten unterstützt sein. Funktionierte aber nicht, trotz aktueller Software auf beiden Seiten. Hierzu komme ich später noch.

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Helm Nr. 2, Arai Tour-X4, Ducati Ausführung:
Auch der Arai passt mir sehr gut, es ist mein erster Helm dieser Marke. Gekauft weil er geil aussieht :-), mir auf Touren in warmen Gegenden aber auch eine luftige Abkühlung versprach. Stimmt auch, der Helm ist extrem „zugig“, verglichen mit dem sehr dicht schließenden Schuberth fast schon unangenehm windig im Bereich von Gesicht, Augen und Hals. Er ist auch deutlich lauter als der Schuberth. Der (Sonnen) Schirm mit dem luftigeren Inneren ist aber eine feine Sache die ich bei Sommertouren nicht mehr missen will. Bei knapp 0° über Alpenpässe ist damit aber wirklich ein Problem. Dann heißt es abdichten und sehr warm einpacken.

Hierfür gibt es weder von Ducati noch von Arai eine integrierte Funklösung, ich mußte mir was eigenes suchen. Hier entschied ich mich für ein Cardo Scala Rider G9 (Bild oben, ausgebaut), ein auch heute noch aktuelles Modell aus dem Hause Cardo. Grund hierfür war: Gute Kritiken, angebliche Kompatibilität mit Schuberth und damit ein großer Kreis an potentiellen „Mitfunkern“. Die Verbindung mit Handy und Navi klappt, Musik ist gut, das Mikro ist gut. Telefonieren ist damit auch in dem lauteren Helm problemlos möglich. Der Akku hält lange. Da der Kern des Systems sich aber mit einem Ruck vom Helm lösen läßt ist das schnelle Nachladen zwischendurch einfacher. Dafür wird das Gerät außen am Helm angebracht und verändert dessen Optik. Geschmacksache, aber hübsch ist definitiv anders. Preis für den Funk ca. 200€ plus die Kosten für irgendeinen Helm. Anbau eigentlich überall machbar.

Das Problem dieser Lösung: 
Das Endergebnis hängt auch stark von der Qualität des Einbaus ab. Die Positionierung der Lautsprecher, des Mikros, der Außenkomponente und der Verkabelung der Komponenten verändert das Ergebnis deutlich. Das ist aber nicht schwierig, nur eben auch nicht mal eben schnell gemacht. Eine gute Stunde Zeit sollte man sich hierfür sicherlich nehmen. Beim ersten mal vielleicht besser auch 2.
Die Optik ist nicht jedermanns Sache. Auch habe ich die Kritik gehört, dieser Helmanbau würde dann bei 300km/h zu starke Verwirbelungen und Windgeräusche erzeugen. Ok, da sage ich jetzt mal nichts zu, bis 250km/h ist der Anbau aber völlig vernachlässigbar. Soviel kann ich mal aus eigener Erfahrung sagen… 
Das Cardo hätte vielleicht mit anderen Cardos gut funktioniert, konnte ich aber nie ausprobieren. Mit dem Schuberth war keine Verbindung zu erzeugen, egal was wir versuchten. Weder mit meinem eigenen Helm, noch mit anderen. Warum? Ich weiß es nicht.

Von beiden Systemen war ich begeistert. Getrennt betrachtet. Heute bin ich das nicht mehr. Das nicht einhalten von Standards um Kunden in die eigenen Systemwelten zu zwingen kenne ich aus meinem IT-Beruf nur zu gut. Das kotzt mich an. Offenheit ist für die Kunden wichtig. Und für mich Pflicht. Daher trenne ich mich von beiden Lösungen wieder. Außerdem kommen noch andere Gründe hinzu. Das SRC macht den Helm für mich untragbar. Bei beiden Systemen scheint niemand versucht zu haben das Ding zu bedienen. Mit Handschuhen sind die Tästchen kaum zu finden und ohne erkennbarem Druckpunkt nur schwer zu betätigen. 

Ich will auf die Funktion von Telefon, Navi und vor allem auch Musik im Helm heute nicht mehr verzichten. Längere Etappen werden durch Musik zum Genuß. Einige hören vielleicht gerne stundenlang den Krach ihrer Maschinen, ich nicht. Ich brauche auch keinen extra lauten Auspuff. Ich fahre mit Ohrstöpsel, will es leise. Und hierzu noch Musik macht eine Motorradfahrt zu einem Traumerlebnis. Hierzu muß die Musik dosierbar laut genug sein können um durch den Lärmschutz im Ohr hindurch gut hörbar zu sein. 
Handy und Navi über Bluetooth anzubinden ist nichts neues mehr, das erwarte ich heute von allen. Ebenso häufige Firmwareupdates zur Unterstützung von neuen Standards und Ausbesserungen von Bugs in der Software. Dazu will ich das Aufladen per USB, eine Bedienbarkeit während der Fahrt, guten Klang von Musik, Funk und Telefon, eine hohe Lautstärke und gute Geräuschunterdrückung im Mikrofon. Zudem sollte die Einheit sich vom Helm trennen lassen, verschiedene Mikrofone den Einbau in unterschiedlichen Helmen ermöglichen und das ganze kompatibel zu anderen Bluetooth Systemen sein.

Ich wurde fündig ohne überhaupt gesucht zu haben. Ein Bekannter empfahl ein Modell von SENA, einer mir bis dahin unbekannten Marke. Gesucht, gefunden. Auf sena.com bekommt man einen guten Überblick, das Zeug kann man online an jeder Ecke kaufen, Zubehör, Ersatzteile und alle Wünsche bekommt man einzeln beispielsweise bei Amazon.

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Meine Empfehlung lautet heute SANA 20S. 

Ich habe mir ein Dual Set dieses Modells 20S gekauft und sofort damit begonnen zu testen. Ich bekam sofort eine Verbindung zum SRC sowie zum G9 von Cardo. Geht doch! Und auch noch gleichzeitig… Nach diesem Test begann ich sofort den Einbau in meine beiden Helme. Die Halterung und damit der Einbau basiert auf dem gleichen Design wie die Cardo Produkte. Mittels einer relativ kleinen Außenhalterung welche am Helm verklemmt wird ist die eigentliche Zentral- und Bedieneinheit abnehmbar. Die Halterung verbleibt mitsamt der Mikrofon- und Lautsprecherverkabelung immer am Helm. Ich brauche also nur eine Zentraleinheit und 2 Montagekits, wechsle die Einheit dann zwischen 2 Helmen. Ein Helmsystem kostet bei Amazon 240€, ein zusätzliches Montagekit mit den Mikrofonen und Lautsprechern 71€. Das geht noch, zumindest im Vergleich zu anderen Herstellern und deren Preise. Außerdem bleibt so meine Konfiguration beim Umstecken auf einen anderen Helm erhalten. Das Handy, Navi und meine Funkpartner sind und bleiben eingerichtet, ich entscheide nur mit welchem Helm ich starte.  

Was macht dieses System so speziell? Warum empfehle ich es?

Um es kurz zu sagen: Hier hat jemand mitgedacht!
Die Verbindung zu anderen Systemen funktioniert, das ist schon mal gut. Muß aber nicht heißen, daß immer alles zu jedem funktionieren wird, das ist klar. Die Außeneinheit überzeugt durch deren Bedienung. Auch mit dickeren Handschuhen findet und spürt man alle Tasten und das große Drehrad sofort! Kleine Knöpfe suchen ist im Auto schon schwierig, auf dem Motorrad, während der Fahrt, mit Handschuhen… lassen wir’s. Das SRC ist hier richtig schlimm, das Cardo nicht viel besser gewesen. Beim 20S geht das auf Anhieb. UND: Jede Taste oder Betätigung hat ein deutliches Feedback oder einen deutlichen Druckpunkt. Man weiß wenn etwas betätigt wurde, auch durch Handschuhe hindurch. 
Die Funktionen überzeugen. So gibt es zum Beispiel eine Funktion, welche die Außenwelt über ein eigenes Außenmikro in den Helm und damit in die Lautsprecher bringt. Und verstärkt. So wird eine Unterhaltung mit Leuten trotz leisem Helm oder Ohrstöpsel möglich! Wichtig wenn bei kurzen Stops mich jemand was frägt oder besprechen will. Bisher reiße ich mir dafür meistens den Helm vom Kopf, nehme die Handschuhe ab und fummle die Ohrstöpsel raus… Vorbei! WIN!
Der Klang. Sena behauptet einen guten Klang zu haben. Verdammt, haben sie auch. Musik klingt sehr gut, auch ein längeres Telefonat war Zucker für die Ohren. Auch die Lautstärke ist mehr als ausreichend. Auf dem Motorrad ist es laut, das System kann noch viel lauter! Laut genug auf jeden Fall.
Beide, das SRC und das Cardo System erlaubten Telefonate in Büroqualität. Mehrmals führte ich längere Telefonate auf dem Motorrad während der andere dachte ich sitze im Office. Kein Witz, die Geräuschfilter dort waren wirklich sehr gut. Dies konnte ich mit dem 20S noch nicht prüfen, erwarte hier aber identische Ergebnisse. Aber auch aus diesem Grund habe ich beim neuen System die Mikrofone wieder am gleichen Punkt montiert wie die alten vorher auch. Denn ich bin mir sicher, daß auch das eine wichtige Rolle spielt und eben mit dem Montagepunkt variiert.

Einfach alles an diesem System macht einen gut durchdachten Eindruck. Das Montagematerial ist spitze, es werden sogar 3 unterschiedliche Mikrofone mitgeliefert um ja jeder Monatesituation gut gerecht zu werden. Das ist auch nicht zu viel verlangt, denn immerhin handelt es sich hierbei ehrlich gesagt nur um Pfennigartikel. Die Halterung ist sehr wertig, das Gehäuse stabil und sauber gefertigt. Ob es auch stundenlang wasserdicht ist wird sicherlich die erste große Tour zeigen müssen. Wehe wenn nicht, das ist eine Hauptanforderung.  

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Netter Gag am Rande:
Während SRC und Cardo ihre Kunden durch komplizierte Untermenüs auf Basis von 3 Bedienknöpfen quälen (bei Bluetoothgeräten!), hat Sena einfach eine App dafür geschrieben. Da eh ein Handy damit gekoppelt ist, können dort auch alle Settings bequem, verständlich, schnell und schlüssig geändert und gesetzt werden. Auch die Kopplung mit anderen Systemen läßt sich darüber steuern, ebenso wie die Organisation von Funkgruppen oder die Einstellung der Radiosender. 
Und noch was: Ein kurzer Druck auf die Telefontaste aktiviert Siri auf einem iPhone… Wäre das bei den anderen Systemen normal, würde ich es hier nicht extra erwähnen müssen. NATÜRLICH WILL MAN DAS SO!
Der Funk basiert auf Bluetooth 4.0, ebenso die Kopplung von Geräten so sie das unterstützen. Mein Navi nicht, der Rest schon. So etwas steigert die Reichweite, aber auch die Ausdauer der Akkus. Mein Navi wird aber sowieso bald ersetzt, das System hat begonnen mich mit spontanen Abstürzen und Aussetzern von einer Neubeschaffung zu überzeugen. Ok, nach 6 Jahren Rütteln und Schütteln auf einem Motorrad auch akzeptabel. Dann gibt es dort auch BT4.0.   
Eine interessante Funktion am Rande: Wird Musik gespielt und ein Anruf kommt rein wird die Musik natürlich pausiert. Nachdem der Anruf beendet ist, startet die Musik wieder. Auch das ist bei den anderen Systemen nicht so. Drückt doch auf dem Motorrad mal während der Fahrt auf Play. Auf einem Touchscreen. Mit Handschuhen. Auf dem Handy. In der wasserdichten Hülle. In der Jacke, oder dem Tankrucksack. Verdammt, warum denken diese Typen vom Produktmarketing eigentlich nie mit? Beim 20S wurde mitgedacht, auch hier. Auf dem Bild unten erkennt man einen von 3 Druckknöpfen. Klein, hart, weit vorstehend, mit deutlichem Druckpunkt.

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Schuberth hat beim SRC für den aktuellen C3 pro nachgebessert. Mittels einer im Helm integrierten, speziellen Antenne soll zumindest der Empfang verbessert worden sein. Mehr Neuigkeiten konnte ich nicht ausmachen, sicherlich hat sich hier aber auch irgendwas getan. Cardo hat das G9 in der Version G9x um ein paar Feinheiten verbessert und vertreibt es immer noch. Was genau dort den Fortschritt der neuen Version ausgemacht hat konnte ich der Webseite von cardosystems.com aber leider nicht entnehmen. 
Leider ist hier noch keine Herstellerübergreifende Kommunikation als Standard in Sicht. Meiner Meinung nach wäre das für alle Hersteller ein Vorteil, von den Kunden will ich gar nicht reden.

Das Cardo und das SRC System gehen jetzt zu eBay, soll jemand anderes damit Spaß haben. Mir passt jetzt auch mein Schuberth Helm wieder perfekt. Und der Rest stimmt für mich jetzt auch wieder. Wenn ihr Fragen hierzu habt, nutzt die Kommentarfunktion.

Servus. 

 

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Gestern hat die Motorradsaison begonnen…


… und seit gestern regnet oder schneit es in rauen Mengen.

Wetter, Wetter, Wetter

Wenn ich meine Diva morgen zum TÜV und zur Jahresinspektion in die Werkstatt fahre werde ich wahrscheinlich ertrinken :-)

 

UPDATE: 

Habe meinen Bock gestern wieder aus der Werkstatt geholt. Mit frischen Reifen, frischem TÜV und frischem Service. JETZT KANN’S LOSGEHEN!. Und heute morgen wieder: DAS HIER!  :-(

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Der Garten 2014


So sah das Jahr 2014 hier bei uns im Garten aus. Ein Jahr, 365 Bilder in 44 Sekunden.

M24 Garten 2014 II

Die (Segel) Saison ist vorbei, der Törn war super!


Das war ein Sommer! Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Selten hatte ich so viel Urlaub und konnte ihn auch nehmen. Lob an meinen Arbeitgeber an dieser Stelle (gnihihi). 

Skipper im Dienst

Im September durfte ich in der wunderbaren Region um Elba noch einen tollen Segeltörn skippern und hatte mit dabei eine der tollsten Crews die man sich vorstellen kann. Obwohl wir mit 9 Leuten auf dem doch immerhin 50-Fuß Schiff schon wirklich recht voll und beengt waren, waren alle völlig entspannt, flexibel, immer freundlich, aufmerksam und ich würde sagen: Jeder hatte Spaß diese Woche. 

Am Steg

Wir haben viel gesehen, erlebt und konnten an einem Tag zumindest auch wirklich etwas segeln. Sogar baden war problemlos möglich, wurde täglich praktiziert!

Tauchgang

Wir waren zwischen Elba, Capraia, Corsica und wieder zurück nach Elba unterwegs. An einigen wenigen Tagen lief nur der Motor, trotzdem war zwischendurch immer wieder mal Segeln möglich. Manchmal auch richtig. 

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Grundsätzlich war es aber ein ruhiger, entspannter Urlaubstörn. Wir haben schnell gelernt das Schiff zu beherrschen, auch wenn ich mir, meiner lieben Crew und dem Charterteam noch im Heimathafen mit dem Chuck Norris der verpfuschten Anlegemanöver erst mal zeigen durfte wie man es NICHT macht :-) Es sei mir vergeben, danach klappte alles. Auch David und Bernhard konnten zeigen was sie am Manöverkurs gelernt hatten und legten blitzsaubere Einparkmanöver hin. An Deck wie auch unter Deck klappte alles super, jeder wußte schnell was wann wie zu tun ist und wo er sich nützlich machen kann. Vielen Dank an alle, so macht ein gemeinsamer Urlaub Spaß. Mit Euch steche ich sofort gerne wieder in See.

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Ich habe meine Vorbehalte gegenüber alten Yachten mit mehr als 3-4 Jahren im Charterbetrieb. Und die habe ich weil ich schon genug gesehen habe an stümperhaft repariertem Scheiß der Dir den Urlaub versaut, Deine Gesundheit riskiert, Dir schlicht den Spaß nimmt.  

Wir hatten unsere Yacht – Nina Katarina, Bavaria 50 Cruiser, BJ 2008 – von Büchi Yachting in Portoferraio. NOCH NIE habe ich eine Yacht in einem solch sauberen und technisch einwandfreien Zustand übernehmen dürfen. Erst Recht nicht mit bereits 7 Jahren Charterbetrieb auf der Uhr. Ok, die Segel sind alte Lappen und ok, eine Flamme auf dem Gasherd ging nicht. Das war es aber auch schon. Die Segel waren alt, aber topfit. Alles (außer der 2. Flamme) hat funktioniert, alles wurde bei der Übergabe ordentlich und ausführlich erklärt. Jede durchgeführte Reparatur war fachmännisch und gründlich ausgeführt worden. Man sah im Detail dem Schiff sein Alter an, sah aber auch, dass trotzdem alles in Ordnung oder wieder professionell in Ordnung gebracht worden war. Bei Büchi chartere ich gerne wieder. 2016. Denn wenn eine solche Charterbasis auf ein solch tolles Revier trifft, sollte man das nutzen, oder?

Abendstimmung

 

Ich sag nur…


… press the bt.tn
:-)

Zwischen 2 Törns


Letztes Wochenende noch in Portoroz, diese Wochenende daheim, kommendes Wochenende wieder auf Elba. Innerhalb von 4 Wochen 2 mal auf einer Yacht. Fast schon wie früher :-)

Nach einem sehr lustigen und lehrreichen Hafenmanövertraining geht es nächste Woche aber wieder zum eigenen Segeltörn. Eine Woche mit Freunden auf einer Bavaria 50 durch die Meere ziehen. *Freu*

Es wird berichtet werden, wartet ab.

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